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ProMusica Erkelenz e.V.
Jazz meets Classic Samstag, 16.9.2017:  Der abschließende Höhepunkt des 8. deutsch polnischen Jugendprojektes „Classics in Concert“ war traditionsgemäß das große Abschlusskonzert in der Erkelenzer Stadthalle. Thomas Hansen und die Pianisten der Kreismusikschule Heinsberg am Klavier, das Orchester der Szymanowski Musikschule Breslau und die Bigband des Cusanus Gymnasiums Erkelenz hatten sich in ihren jeweiligen Heimatorten mit ihren Dirigenten und Musiklehrern lange und intensiv auf das Projekt vorbereitet. Danach fuhren die Erkelenzer am 9.September nach Breslau, um dort am Dienstag nach gemeinsamen Proben mit den polnischen Schülern das erste Konzert zu geben. Am nächsten Tag ging es dann nach Erkelenz, wo die Gäste aus Polen wie in den Vorjahren im Sinne der internationalen Jugendbegegnung bei den deutschen Musikern und Organisatoren untergebracht waren. Beim abschließenden Konzert in der gut besuchten Erkelenzer Stadthalle stand das bislang größte Ensemble in der Geschichte von „Classics in Concert“ auf der Bühne. Das bislang längste Programm umfasste unter anderem Stücke von Chopin, Chatschaturjan und Rachmaninoff, Saint- Sans und Kapustin. Und gleich zu Beginn durfte das Publikum den Atem anhalten als Bendedikt Kaliciak bei der Revolutionsetüdie mit einer anscheinend ungeschickten Handbewegung seine Noten vom Klavier wischte. Was wie ein Mißgeschickt aussah war allerdings eine vorher abgesprochene “Showeinlage”. Dass ProMusica keine Nachwuchssorgen hat, stellten anschließend die beiden jüngsten Pianisten Joline Schlimm und David Coopmann mit dem Walzer Nr.2 von Schostakowitsch und Anna Fuchs und Noah Denneburg mit Jazz Theme & Variations von O’Hearns unter Beweis. Danach wurden die Töne eher leiser. Thomas Hansen und Arianna Kalisch demonstrierten, was zwei Klaviere in absolut perfektem Zusammenspiel an Stimmung in einen Konzertsaal “zaubern” können. “It’s time to confess” gesungen von Alexandra Kalisch, begleitet von Thomas Hansen, Nils van Helden und Peter Parnow war der gelungene Übergang zum anschließenden Soloeinlage der Cusanus Bigband. Insbesondere das Konzert no.2 op 14. von Kapustin war für die Musiker nach der Pause vom Schwierigkeitsgrad her wohl die größte Herausforderung. Daher hatte man die Bigband für dieses Stück unter anderem mit „Altmeister“ Horst Couson verstärkt. Die Darbietung insbesondere Thomas Hansen am Klavier konnte das Publikum so begeistern,dass es hierfür einen besonders lauten und lang anhaltenden Applaus gab. Durch das Programm führte wie gewohnt Pro-Musicas Vorsitzender Dr.Thomas Kalisch.   Das Dirigat für das gesamte Ensemble hatte nun zum dritten Male Marcin Grabosz, der nicht nur Dirigent, sondern auch als Jazz-Pianisten in Polen sehr bekannt ist. Außer ihm führten bei einzelnen Stücken auch Josef Paczyna und der Dirigent der Bigband Thorsten Odenthal den Taktstock. Odenthal dirigierte sowohl im ersten als auch im zweiten Teil des Konzerts die Einlagen der Cusanus Bigband. Höhepunkt war hier sicherlich „Fever“ von Cooley/Davenort. Der unter anderem auch von Elvis Presley gecoverte Song wurde  vom Publikum mit frenetische Beifall belohnt und war die gekonnte Einleitung für ein abschließendes Feuerwerk von Melodien aus der Rubrik Jazz/Swing, Ufa-Film. Dabei griffen das polnische Orchester und vor allen Dingen die Pianisten als Hauptakteure wieder ein. Einem Klaviersolo von Mile Salijevic folgte ein Cole Porter Medley mit Alexandra Kalisch und Paul Wotzka am Klavier. Wie bereits vor der Pause zeigten Thomas Hansen und Arianna Kalisch mit einem Walzer aus „Masquerade“ von Chatschaturjan noch ienmal eindrucksvoll ihr Können im Zusammspiel von zwei Klavieren. Es folgen Dance Makabre von Saint-Sans am Klavier David Steike und Marvin Volmer und “You’re too much” gesungen von Alexandra Kalisch, begleitet von Thomas Hansen, Nils van Helden und Peter Parnow. Der nun folgenden Abschluss hat bei Classics in Concert mittlerweile Tradition. Beim Reigen von Melodien aus Porgy & Bess saßen alle Pianisten im ständigem Wechsel am Klavier und brachten damit viel Bewegung auf die Bühne. Das Publikum konnten sie damit genauso begeistern wie mit dem traditionellen Abschlusssong. Diesmal war es „Ich brauche keine Millionen...“ aus Musik!Musik!Musik! von Peter Kreuder. Danach demonstrierte das Publikum wie sehr ihnen das, was die jungen Musiker nun fast drei Stunden lang geboten hatten gefallen hat. Nach “Standing ovations” und lauten lautem Rufen nach „Zugabe“ wurde so lange applaudiert, bis alle Beteiligten für eine Zugabe noch einmal auf die Bühne zurückkehrten. Auf der Bühne und bei der anschließenden „After Show Party“ feierten die Akteure ganz besonders ihren Dirigenten Marcin Grabosz, der es wieder einmal durch seine Ruhe, freundlich aber klare Vorgaben und seine hochprofessionelle Arbeit geschafft hatte, alle binnen kürzester Zeit unter einen Hut zu bringen. Ein ganz großer Dank ging auch an den musikalischen Leiter Josef Paczyna der als Initiator 2003 das Projekt „Classics in Concert“ ins Leben rief. Ein weiteres Dankeschön ging an Thorsten Odenthal, der mit seiner Cusanus Bigband für das gesamte Projekt eine große Bereicherung war.
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Jazz meets Classic Samstag, 16.9.2017:  Der abschließende Höhepunkt des 8. deutsch polnischen Jugendprojektes „Classics in Concert“ war traditionsgemäß das große Abschlusskonzert in der Erkelenzer Stadthalle. Thomas Hansen und die Pianisten der Kreismusikschule Heinsberg am Klavier, das Orchester der Szymanowski Musikschule Breslau und die Bigband des Cusanus Gymnasiums Erkelenz hatten sich in ihren jeweiligen Heimatorten mit ihren Dirigenten und Musiklehrern lange und intensiv auf das Projekt vorbereitet. Danach fuhren die Erkelenzer am 9.September nach Breslau, um dort am Dienstag nach gemeinsamen Proben mit den polnischen Schülern das erste Konzert zu geben. Am nächsten Tag ging es dann nach Erkelenz, wo die Gäste aus Polen wie in den Vorjahren im Sinne der internationalen Jugendbegegnung bei den deutschen Musikern und Organisatoren untergebracht waren. Beim abschließenden Konzert in der gut besuchten Erkelenzer Stadthalle stand das bislang größte Ensemble in der Geschichte von „Classics in Concert“ auf der Bühne. Das bislang längste Programm umfasste unter anderem Stücke von Chopin, Chatschaturjan und Rachmaninoff, Saint- Sans und Kapustin. Und gleich zu Beginn durfte das Publikum den Atem anhalten als Bendedikt Kaliciak bei der Revolutionsetüdie mit einer anscheinend ungeschickten Handbewegung seine Noten vom Klavier wischte. Was wie ein Mißgeschickt aussah war allerdings eine vorher abgesprochene “Showeinlage”. Dass ProMusica keine Nachwuchssorgen hat, stellten anschließend die beiden jüngsten Pianisten Joline Schlimm und David Coopmann mit dem Walzer Nr.2 von Schostakowitsch und Anna Fuchs und Noah Denneburg mit Jazz Theme & Variations von O’Hearns unter Beweis. Danach wurden die Töne eher leiser. Thomas Hansen und Arianna Kalisch demonstrierten, was zwei Klaviere in absolut perfektem Zusammenspiel an Stimmung in einen Konzertsaal “zaubern” können. “It’s time to confess” gesungen von Alexandra Kalisch, begleitet von Thomas Hansen, Nils van Helden und Peter Parnow war der gelungene Übergang zum anschließenden Soloeinlage der Cusanus Bigband. Insbesondere das Konzert no.2 op 14. von Kapustin war für die Musiker nach der Pause vom Schwierigkeitsgrad her wohl die größte Herausforderung. Daher hatte man die Bigband für dieses Stück unter anderem mit „Altmeister“ Horst Couson verstärkt. Die Darbietung insbesondere Thomas Hansen am Klavier konnte das Publikum so begeistern,dass es hierfür einen besonders lauten und lang anhaltenden Applaus gab. Durch das Programm führte wie gewohnt Pro-Musicas Vorsitzender Dr.Thomas Kalisch.   Das Dirigat für das gesamte Ensemble hatte nun zum dritten Male Marcin Grabosz, der nicht nur Dirigent, sondern auch als Jazz-Pianisten in Polen sehr bekannt ist. Außer ihm führten bei einzelnen Stücken auch Josef Paczyna und der Dirigent der Bigband Thorsten Odenthal den Taktstock. Odenthal dirigierte sowohl im ersten als auch im zweiten Teil des Konzerts die Einlagen der Cusanus Bigband. Höhepunkt war hier sicherlich „Fever“ von Cooley/Davenort. Der unter anderem auch von Elvis Presley gecoverte Song wurde  vom Publikum mit frenetische Beifall belohnt und war die gekonnte Einleitung für ein abschließendes Feuerwerk von Melodien aus der Rubrik Jazz/Swing, Ufa-Film. Dabei griffen das polnische Orchester und vor allen Dingen die Pianisten als Hauptakteure wieder ein. Einem Klaviersolo von Mile Salijevic folgte ein Cole Porter Medley mit Alexandra Kalisch und Paul Wotzka am Klavier. Wie bereits vor der Pause zeigten Thomas Hansen und Arianna Kalisch mit einem Walzer aus „Masquerade“ von Chatschaturjan noch ienmal eindrucksvoll ihr Können im Zusammspiel von zwei Klavieren. Es folgen Dance Makabre von Saint-Sans am Klavier David Steike und Marvin Volmer und “You’re too much” gesungen von Alexandra Kalisch, begleitet von Thomas Hansen, Nils van Helden und Peter Parnow. Der nun folgenden Abschluss hat bei Classics in Concert mittlerweile Tradition. Beim Reigen von Melodien aus Porgy & Bess saßen alle Pianisten im ständigem Wechsel am Klavier und brachten damit viel Bewegung auf die Bühne. Das Publikum konnten sie damit genauso begeistern wie mit dem traditionellen Abschlusssong. Diesmal war es „Ich brauche keine Millionen...“ aus Musik!Musik!Musik! von Peter Kreuder. Danach demonstrierte das Publikum wie sehr ihnen das, was die jungen Musiker nun fast drei Stunden lang geboten hatten gefallen hat. Nach “Standing ovations” und lauten lautem Rufen nach „Zugabe“ wurde so lange applaudiert, bis alle Beteiligten für eine Zugabe noch einmal auf die Bühne zurückkehrten. Auf der Bühne und bei der anschließenden „After Show Party“ feierten die Akteure ganz besonders ihren Dirigenten Marcin Grabosz, der es wieder einmal durch seine Ruhe, freundlich aber klare Vorgaben und seine hochprofessionelle Arbeit geschafft hatte, alle binnen kürzester Zeit unter einen Hut zu bringen. Ein ganz großer Dank ging auch an den musikalischen Leiter Josef Paczyna der als Initiator 2003 das Projekt „Classics in Concert“ ins Leben rief. Ein weiteres Dankeschön ging an Thorsten Odenthal, der mit seiner Cusanus Bigband für das gesamte Projekt eine große Bereicherung war.